AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL - AKTUELL

1. Informationen zum Antrag auf Anerkennung des Leids finden Sie: [hier]

2. Ankreuzbogen als Ergänzung zum Hauptantrag auf Anerkennung des Leids [hier]

3. Den Brief an die Stadt Hildesheim zur Straßenumbenennung finden Sie: [hier]

 


 

Betroffenen fehlt es an Lobby

obwohl wir (zu) viele sind

Sexueller Missbrauch zieht einen elementaren Vertrauensverlust nach sich. Er nimmt den Opfern das Gefühl von Sicherheit! Er erzeugt das Gefühl, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein. Oft entsteht der Eindruck, dass niemand den Missbrauch sieht oder sehen will, und der Betroffene kann nicht darüber sprechen - dann verschwindet das Vertrauen nicht nur in den oder die Täter, sondern auch in das gesamte Umfeld und letztendlich in sich selbst.

Sexuelle Gewalt bedeutet eine massivste Belastung und Beeinträchtigung der körperlichen und psychischen Gesundheit. Sie schränkt die Entwicklung und die Lebensqualität für immer ein!

Sexueller Missbrauch wird begünstigt durch jahrelange Nichtbeachtung durch Gesellschaft, Politik und Verantwortliche der Katholischen Kirche. Betroffene von Missbrauch im kirchlichen Zusammenhang stehen nicht nur dem Täter gegenüber, sondern der Kirche als mächtiger Institution!

Umso wichtiger ist es, heute darüber zu sprechen und nicht mehr zu schweigen.

 

Was ist die Betroffeneninitiative im Bistum Hildesheim?

Die Initiative bietet eine geschützte Anlaufstelle für Betroffene, Initiativen, Vereine und Menschen, die sich austauschen und informieren wollen - ohne in den direkten Kontakt mit der Katholischen Kirche treten zu müssen. 

Die Betroffeneninitiative setzt sich für die Interessen von Betroffenen sexueller sowie körperlicher Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Kontext der Katholischen Kirche ein.

Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt darin, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren sowie die Bistümer und die Politik in die Verantwortung zu nehmen.

Die Betroffeneninitiative im Bistum Hildesheim ist im ständigen Kontakt zu weiteren Betroffeneninitiativen bzw. Vereinen und fördert den Dialog mit der Katholischen Kirche.

Unsere Ziele sind:

  • Die konsequente und transparente Aufarbeitung von allen Missbrauchsfällen
  • Die Erzielung einer ausgleichenden Anerkennung für Betroffene von sexuellem Missbrauch
  • Die Einbindung von Betroffenen in sämtliche Arbeitsprozesse zum Thema Missbrauch
  • Wichtige Informationen für Betroffene bereitstellen

 

Angebote für Betroffene:

  • Erstgespräche und Beratung
  • Kontaktaufnahme zu entsprechenden Anlaufstellen (in Bistum und Behörden) 
  • Begleitung zu Gesprächen
  • Hilfe bei der Antragstellung auf "Anerkennung des Leids"
  • Treffen mit Betroffenen